SHW Werkzeugmaschinen verkauft 10 Maschinen im Gesamtwert von 15 Mio. Euro
SHW Werkzeugmaschinen hat auf der EMO den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte erhalten. Unterzeichnet wurde auf der Leitmesse der Metallbearbeitung ein Vertrag über die Lieferung von zehn Fahrständerma-schinen im Gesamtwert von 15 Millionen Euro. Zu einem äußerst erfolgreichen Messefazit trugen weitere Bestellungen von Kunden aus Österreich, Singapur und Bangladesh ebenso bei, wie erfolgversprechende Gespräche mit russischen und chinesischen Kunden. Trotz hoher Exportquote überrascht jedoch der Firmensitz des neuen Großkunden.
„Nach einem verhaltenen Jahresbeginn ist unser Ziel, dieses Jahr 50 Maschinenbestellungen zu erhalten, greifbar nah“, freut sich SHW WM Geschäftsführer Christian Hühn. Dazu trägt eine höchst erfolgreich verlaufene EMO bei. So hat SHW Werkzeugmaschinen auf der Messe den größten Einzelauftrag der Firmengeschichte unterzeichnet. Zehn Maschinen im Gesamtwert von etwa 15 Millionen Euro werden an einen Metallverarbeiter geliefert. Und der Clou trotz aller Exportorientie-rung: Der Kunde kommt aus Baden Württemberg.
Mit Mehrwert bei den Kunden punkten Geliefert werden vier Fahrständermaschinen der Baureihe PowerSpeed 6 mit doppelten Ständern für die Synchronbearbeitung. „Genaugenommen sind es zwei Maschinen, die miteinander kommunizieren“, präzisiert Hühn. Durch die Synchronbearbeitung von großen, schwer zu handhabenden Werkstücken sparen Anwender enorm viel Bearbeitungszeit und erhöhen ihre Produktivität und Qualität bei nur einer Aufspannung. Geschäftsführer Anton Müller: „Das bestätigt uns in unserem Weg, mit sehr guter Technologie und ständigen Innovationen den Kunden einen Mehrwert zu bieten.“ Ergänzt wird die Großbestellung durch die sofortige Lieferung einer weiteren Maschine der Baureihe PowerSpeed 5 sowie einer UniSpeed 6.
Verkauft wurde bereits vor der Messe auch die am Stand präsentierte Neuentwicklung des Traditionsunternehmens, die erste Gantry-Maschine mit dynamischem Werkzeugwechsler. Die neue PowerBridge ist eine Portalfräsmaschine und verfügt über einen völlig neuartigen, dynamischen Werkzeugwechsler, der Werkzeuge hauptzeitparallel tauscht sowie einen Bedienstand, der im Arbeitsraum mitfahren kann. Die Maschine geht nach Österreich zum Kooperationspartner Fill, der die Maschine mitentwickelte und auch vertreibt. Mit drei weiteren Interessenten der neuen Baureihe wurden intensive Gespräche geführt. Durch die erfolgreich verlaufene Messe sehen sich die beiden Geschäftsführer nach dem Rekordjahr 2012 auf einem guten Weg, das für 2013 angestrebte weitere Wachstum zu erreichen.
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